Gute Vorsätze für das Jahr 2012…

GUTE VORSÄTZE: Brauche ich die überhaupt?

Ich frage mich ja eher:

Warum dreht sich die Zeit eigentlich so schnell?
Warum ist denn schon wieder ein Jahr vergangen?
Und was habe ich die letzten 3 Jahre eigentlich gemacht -außer- krank zu sein?

Aber wir waren ja bei Vorsätzen…

  • Bringe dein Studium zu einem gelungenen Ende – EGAL wie mies du dich fühlst…(EGAL ob du dabei drauf gehst, wollte ich erst sagen, aber tot —-ist es mir wohl auch nicht mehr möglich mein Studium zu beenden
  • Ernähre dich gesünder und übergebe dich weniger. (Das sind wirklich gelungene Vorsätze, aber gegen 1 hat meine innere schizophrene Zwangsstörung etwas…Denn so toll finde ich Veggieburger auch nicht unbedingt und bei 2 ist es eine komplexe Verquickung aus Medikamentenumstellungsversuchen und Unverträglichkeiten, Übergeben auf Kopfschmerz und Essstörung. Ich kann das manchmal selbst nicht auseinanderhalten. Habe ich mich letzte Woche in der Bahn (!) übergeben, weil ich a) unwahrscheinlich Kopfschmerzen habe und den ganzen Tag gearbeitet hatte ODER b) Ausnahmsweise am Bahnhof „Nudeln“ gegessen hatte anstelle meiner sonst mir erlaubten vegetarischen Döner und Veggieburger ODER c) weil ich den ganzen Tag so wenig gegessen hatte, eben aus Furcht mich übergeben zu müssen, wenn ich etwas esse..(Unter-/Mangelernährung))
  • Werde gesünder! (Gerade sehr ironisch, da ich momentan ohne Frontzahn durch die Gegend laufe…Der wurde mir nach der gefühlten 100sten Kieferosteomyelitis gezogen…Kopfschmerzen habe ich natürlich immer noch …Zahnschmerzen leider auch noch. Meine Wundheilung ist auch nicht die beste und ich befürchte bei einem Backenzahn ist jetzt auch die Wurzel entzündet, denn der pocht auch nach der Füllung noch fröhlich vor sich hin—Auch hier brauchte ich 3,5 Monate (!) bis ich mich durchgesetzt hatte, dass mal ein Bild von dem Zahn gemacht wird. Selbst mein Karies scheint mich ärgern zu wollen und sich vor den Ärzten zu verstecken. Jetzt war es vermutlich für ne normale Füllung wieder zu spät….Grummel!!!)
  • Sei einerseits weniger ironisch und gleichzeitig immer noch freundlich im Umgang mit Medizinern, aber laß Dir trotzdem weniger gefallen. (Das gelingt mir ja nicht mal innerhalb dieses Posts…Vermutlich sollte ich meine Beschwerden einfach mal ernster nehmen, denn mein rechtsseitiges Ziehen im Mund habe ich dann einfach weiter ignoriert, als mir der Zahnarzt entgegnete, dass käme vermutlich vom Zähneknirschen (Bruxismus)…(Ich bin mir immer noch nicht sicher, dass ich wirklich knirsche, denn meine Ex-Freunde haben sich nie darüber beschwert Mein Zahnhartsubstanzverlust (Abrasio dentium) kommt vermutlich eher von zu viel Cola und Bulimie. (Obwohl ich die Cola mittlerweile komplett eingestellt habe und die Bulimie auch schon SEHR VIEL schlimmer war. Es nervt mich, dass ich gerade jetzt so (gefühlt) ‚bestraft‘ werde, für etwas das ich gar nicht mehr tue…(Okay, ich bin ja nicht gläubig…Ich vergaß)))
  • Finde heraus was du hast. (Du willst ja schließlich länger leben und Gefühlsstörungen/Taubheiten und ne mässige Gangstörung sind nicht so dolle Zeichen – medizinisch gesehen + Es gäbe ja auch noch 5 Millionen Dinge, die nicht abgeklärt sind. Und selbst als Nicht-Mediziner bin ich nicht ideenlos…, was wohl zeigt, dass bisher nicht gerade gewissenhaft gearbeitet wurde(Auch wenn kein Krankheitsbild 100% passt))
  • Versuche auch andere Dinge zu machen außer zu arbeiten und zu schlafen. (Sehr schwierig, da alles WAS mir Spaß macht, mir irgendwie nicht richtig zugänglich erscheint…Am liebsten wäre mir SPORT…Aber das geht nun fast gar nicht)
  • Treffe wieder mehr Menschen (außerhalb von Arbeit und Familie) (Fragt sich allerdings: wo und wen???)
  • Gib deine Therapie auf oder rede mit deiner Therapeuten…(Das DAZWISCHEN finde ich nämlich nur unproduktiv und so bekomme ich irgendwann dann evtl. aus Ratlosigkeit der armen Frau noch 7 weitere Störungen mehr aufgeschrieben, von denen ich evtl. 5 auch nicht habe. Es ist hier eben die Frage, ob es einfach menschlich einfach zwischen uns nicht geht oder ob ich mich doch überwinden kann…)
  • Räume dein Zimmer häufiger auf…(Das sieht aus..Okay, ich beschreibe es lieber nicht
  • Finde eine bessere Medikamenteneinstellung (Jeder Mensch verdient schließlich einigermaßen schmerzfrei zu sein und ich bin auch mit der derzeitigen Medikation GANZ WEIT weg davon…
  • Gib nicht auf…Leben kann lebenswert sein
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    Ein Kommentar zu “Gute Vorsätze für das Jahr 2012…

    1. Hinter deinen letzten Satz setze ich ein paar Ausrufezeichen, denn das ist das Wichtigste!
      Den Rest hast du ja leider nur teilweise in der Hand, da ist auch eine große Portion Glück nötig (gut, Aufräumungsarbeiten im Zimmer mal ausgenommen *g*).
      Und genau das wünsche ich dir, viel Glück! Vielleicht ist ja 2012 endlich das Jahr der großen Erkenntnisse…

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