Erleichtert mit einem großen seufzenden ABER…

Prinzipiell war ich enorm erfreut, dass der Radiologe mir mitteilte ‚keinen cerebralen Prozess‘ zu haben und auch eine funktionierende Hypophyse…Er fand das jedoch mal wieder schade: „Wäre doch so schön hier etwas erkennen zu können und für sie eine Lösung zu finden“ (Man sieht mir die Kopfschmerzen also doch manchmal ziemlich an) Aber wer will allen Ernstens einen Hydrocephalus oder ein Hygrom??? Also eine OP am Kopf oder ein Shunt wäre DAS LETZTE was mich FREUT…
Ich will was einfaches so Märchenfee mäßig: Trink diesen Tee und deine Kopfschmerzen sind passé…Globuli: Ach könnt ich an sie glauben….
Weniger erfreut war ich über die Reaktion des Wirbel*säulen*zentrums, die dann meinten, dass ich aufgrund dieses Ergebnisses ja nun kein spannender Patient mehr bin und mir einen neuen Termin im Dezember gegeben haben…Die sind wohl mal wieder der Überzeugung, dass das bei mir entweder von einer ominösen neurologischen Erkrankung kommt, die keiner kennt oder meiner Psyche…Aber Kopfschmerz ist ja nun bei weitem nicht der EINZIGE Schmerz…Eben dominant, wenn ich laufe oder stehe…Sobald ich versuche zu sitzen und zu liegen streikt meine Lendenwirbelsäule und das ist ein sehr greifbares, schmerzhaftes Problem, dem sich diese Wirbelsäulenchirurgen AUCH annehmen könnten…(Im stehen /gehen ist der Schmerz auch nur durch Oxycodon unterdrückt) Also warum bietet mir eigentlich keiner mal eine Facettengelenksinfiltration an…??? Mein ISG ist auch in einer ständigen Schieflage…Ich habe eine Osteochrondose, epidurale Fibrose, ein Facettengelenkssyndrom, 3 black discs, wobei ich fast keine Bandscheibe mehr habe im Segment L5/S1 und L4/L5 und L3/L4 ist eine deg. Spinalkanalstenose, die bald auch eine absolute Stenose sein kann…
Aber der Neurochirurg hat sich mir ja auch nur 4min gewidmet und ist der 5 Arzt, den ich dort kennen lernen durfte. Das ist echt ein Hauptproblem bei denen: Keine Kontinuität…Der Radiologe hat sich mir länger zugewandt und mir sogar noch aufgrund meiner offensichtlichen Freude ins Gewissen geredet, den Prolaktinwert weiter zu überprüfen, weil nicht nur Erkrankungen des Kopfes zu einer Erhöhung führen können. Ich hatte auch den Eindruck, dass es ihn interessiert, daher glaube ich mal, dass ich wirklich nix habe und er es gewissenhaft gemacht hat…(Also hier sieht man mal wieder: Das Arzt-Patientenverhältnis ist wichtig -selbst bei einem Radiologen, der auf Menschen losgelassen wird…

Aber wie geht es jetzt weiter??? Ich kann doch nicht mit so heftigen Schmerzmitteln mein Leben bestreiten…Meine inneren Organe wird das sicherlich nicht lange freuen, wenn ich 800mg Katadolon S long täglich und 20-40mg Oxycodon nehme…

Ich hätte gerne mal nen Wunderdoc…Seufz…

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